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Einheimische Kräuter und ihre Anwendungen für Gesundheit und Wohlbefinden


Roter Klee :


Diese Pflanze enthält hochwertige Vitamine, Mineralien und blutverdünnende Substanzen. Als Tee ist der rote Klee blutreinigend, entzündungshemmend und leicht stimulierend. Pro Tasse vier Teelöffel getrocknete Blüten mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen.

Als verführerisches Getränk zu einem romantischem Mahl für zwei gilt dieses alte Rezept für Kleeblütenwein, da aus den USA stammt.:


Kleeblütenwein :


Zutaten:


1 l frische Kleeblüten oder ½ l getrocknete 2 l kochendes Wasser 3 Zitronen

1,5 kg Zucker 2 Orangen 30 g Hefe, auf ein Stück Toast gestrichen


Zubereitung :


Kleeblüten in einer großen Schüssel mit kochendem Wasser übergießen und stehen lassen. Wenn die Flüssigkeit lauwarm ist, in Scheiben geschnittene ungespritzte Zitronen und Orangen und den Hefetoast dazugeben. Fünf Tage lang zugedeckt ziehen lassen, und zweimal täglich umrühren. Die Mischung durchseihen und nochmals fünf tage lang stehen lassen. In Flaschen füllen und mit einem Korken locker verschließen. Nach zehn tagen fest verkorken und mindestens einen Monat lang reifen lassen.


Klette :


Das gewöhnliche Unkraut ist auf der ganzen Welt als eisenhaltiges, blut- und leberreinigendes Tonikum bekannt. Ein Trunk aus Klette und Löwenzahn gilt seit Jahrhunderten als ein Mittel, erlahmende Kräfte aufzufrischen. Von den Zigeunern stammt der Brauch, den Trank mit süßem Wein noch stimulierender zu machen.

Drei bis fünf Gramm Klette mit kochendem Wasser übergießen, und zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen, dann abseihen.


Wermut :


Diese alte Heilpflanze wird seit Jahrhunderten als bitteres Heilmittel bei Leber- und Gallenleiden und zahllosen anderen Krankheiten genutzt. Als Aphrodisiakum wurde es erst im 19. Jahrhundert berühmt, als Absinth, ein starker Likör aus der Pflanze, in Europa populär

wurde. Vor allem Künstler schätzten das Getränk, das neben seiner stimulierenden Wirkung auch einen träumerischen Zustand hervorrief, der die Geburtsstunde des Impressionismus zur Folge gehabt haben soll.

Pernod, Chartreuse und Wermut (Likörfirmen) enthielten bis 1915 das Wundkraut, doch schließlich wurde es als Zusatz verboten, da die Nebenwirkungen – geistige Verwirrung, Lähmung und Zuckungen – zu erschreckend waren. Die Pflanze, die in Verbindung mit Alkohol wenig empfohlen werden kann, ist aber in guten Kräuterhandlungen immer noch erhältlich und als stimulierendes und verdauernsförderndes Tonikum in kleinen Mengen durchaus zu empfehlen. Ein Teelöffel getrocknetes Kraut auf eine Tasse kochendes Wasser!


Bohnenkraut :


Das einfache Kraut gilt seit Jahrhunderten wegen seiner anregenden Wirkung als „Pflanze des Glücks“. Deshalb war es den Mönchen im Mittelalter verboten, das Kraut in ihren Klostergärten zu ziehen. Der berühmte französische Naturheiler Maurice Mességué gibt Paaren, die ihr Eheglück auffrischen wollen, den Rat, ihre Fleischgerichte mit Bohnenkraut zu würzen, das sie in der Pfeffermühle zermahlen haben. Oder er rät impotenten Männern und frigiden Frauen: „Reiben sie die Wirbelsäule mit einem Absud aus Bohnenkraut und Bockshorn ein“.


Liebstöckl :


Diese Pflanze, seit dem 12. Jahrhundert aus dem persischen kommend und hier heimisch geworden, wird von jeher als Medizin, Gewürz und Lebensmittel benutzt. Alle Pflanzenteile enthalten ätherische Öle, Vitamine und Bitterstoffe. Ein Tee aus der Wurzel (zwei Teelöffel mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, zehn Minuten ziehen lassen), gilt als gutes Mittel für den Magen- Darm- und Genitalbereich. Er ist verdauungsfördernd, erhöht die Blutzufuhr im Unterleib, wirkt entblähend und hilft gegen Menstruationsbeschwerden. Im Volksmund ist die Pflanze hauptsächlich als Potenzmittel bekannt. Wenn Frauen früher die Speisen kräftig mit Liebstöckl würzten, war da, so heißt es, für die Männer ein sicheres Indiz für bevorstehende Liebesfreuden.


Magische Kräuterezepturen:






Eisenkraut : Wird in Wasser eingeweicht, und bannt schlechte Schwingungen. Außerdem gut zum reinigen von Ritualplätze geeignet.



Dieses Ritual kann mit einer grünen Kerze (Geldzauber) durchgeführt werden. Auch kann der Spruch deinen Bedürfnissen angepasst werden, und dient dazu, die eigenen Ängste zu verlieren.





Apfel : Aminosäuren beleben den Kreislauf, liefern Vitalkräfte.


Aubergine : Schwester des Bilsenkrautes und der Tollkirche. Entkrampft und belebt.


Feldsalat : blutbildend und entspannend (durch opiumähnliche Stoffe)






Lauch : Der enthaltende Schwefel ist ein „Muntermacher“ und verjagt Schüchternheit.








Einige Rezepte:



Hopfen - Getränk:


Zutaten: 30 g Hopfen; 500 ml Wasser; 1 Teelöffel Honig


Rezept :


Hopfen mit kochendem Wasser übergießen und 15 Minuten ziehen lassen, danach abseihen. Eine Stunde vor jeder Mahlzeit trinkt man folgende Mischung: 1 Teelöffel Honig in ein Weinglas geben und mit Hopfenwasser auffüllen. Honig und Hopfen besitzen Inhaltsstoffe, die die Sexualität stimulieren.






Likör:

Zutaten :

40 ng Zitronenschale 30 g Thymian 15 g Zimt 10 g Vanille

10 g Koriander 10 g Macis 2 l Schnaps 2 kg Zucker

1 l Wasser

Rezept :

Man übergießt Zitrone, Thymian, Zimt, Vanille, Koriander und Macis mit dem Schnaps und lässt 15 Tage stehen. Anschließend gibt man die Zuckerlösung (2 kg Zucker und 1 Liter Wasser) dazu, mischt gut durch, und filtert.

Tee:

2 Tl. Bockshornsamen und 1 Tasse Wasser


Dieser Tee fördert die Bereitschaft zur Liebe, versüßt den Atem, vermindert das Schwitzen und gibt dem Körper einen angenehmen Duft.

Man übergießt den Bockshornsamen mit dem kochenden Wasser, lässt 5 Minuten ziehen, und seiht ab. Man trinkt den Tee mit Zitrone und Honig. Anwendung: 1 Tasse pro Tag)





Duftöle

Vorbemerkung:


Ätherische Öle tragen zum seelischem Wohlbefinden bei. Es sollten aber nur 100%ige naturreine Öle benutzt werden, da sie naturbelassen die bestmöglichste Wirkung haben, und auch für Bäder und Lotionen (wegen der Hautverträglichkeit) geeignet sind. Üblicherweise werden die Öle jedoch in einer Duftlampe verwendet, wo 3- 6 Tropfen des jeweiligen Öles in die Lampe mit ausreichendem Wasser gegeben wird.


Öle und ihre Wirkungen :


Anis : Löst aufgestaute Ängste, lindert, tröst und hilft, unbewältigte Gefühle zu Bearbeiten


Aprikose : aphrodisierend, Basisöl für Liebesöle/Liebesdüfte


Arnika : Bei schwerem Schock und allen seelischen Wunden. Wirkt lösend und

Ableitend. Hilft auch vor Operationen, Prüfung und Trennung.


Baldrian : Bei Angstzuständen, Ratlosigkeit und Nervosität


Basilikum : Bei Erschöpfung und geistige Überanstrengung. Lässt das Selbstvertrauen wachsen


Beifuss : Hilft bei Konzentration auf das Wesentliche. Entscheidungen werden leichter getroffen.


Bergamotte : Bei Angst und Depressionen. Wirkt lösend und entspannend. Auch stimmungsaufhellend und belebend.


Caiaput : Bei Verwirrung und Entscheidungslosigkeit, und, um sich auf etwas Neues einzustellen.


Cassia : Schenkt Wärme und Geborgenheit. Löst die Seele aus Verhärtungen und Erstarrung.


Citronelle : Bei Antriebslosigkeit und Depression, anregend und stimmungsaufhellend.


Dill : Ein mildes Anregungsmittel für die seelische Verdauung. Bei starkem Stau im Energiefluss.


Estragon : Bei Nervenschwäche und geringer seelischer Belastbarkeit. Antriebslosigkeit.


Eukalyptus : Für die Konzentrationsfähigkeit. Unterstützt logisches Denken.


Fenchel : Verleiht innere Stabilität und Geborgenheit.


Galbanum : Für jeden, der unter starker Anspannung steht und leicht verletzbar ist.


Galant : Stärkt das Selbstvertrauen und führt zu den eigenen Wurzeln.


Geranium : Hilft gegen Depressionen und beim lernen.


Ginster : Muntert auf und kräftigt.


Hopfen : Hilft beim Loslassen seelischer Erfahrungen. Lässt den Schmerz vergessen.


Hyazinthe : Wirkt aphrodisierend.


Ingwer : Löst seelische Erstarrung und Verhärtung. Ebenfalls aphrodisierend.


Iris : Der Duft ist wärmend umhüllend und harmonisierend.


Jasmin : Steht für Vergessen, auflösen, und Hingabe. Gegen Impotenz und Frigidität. Aphrodisierend. Stimuliert Leidenschaft und Lebensfreude.


Kamille : Gegen Unzufriedenheit, Schmerz und Ärger.


Kardamom : Ist belebend, wärmt die Seele und gibt Zuversicht. Anziehung auf das „andere“ Geschlecht.


Kampfer : Antihysterikum und Antidepressiva.

Latschekiefer : Entspannt und kräftigt.


Lavendel : Bringt Reinheit und frische Ordnung. Vertreibt schlechte Gedanken und böse Geister. Gut gegen Schlafstörungen und Kopfschmerzen.


Lemongras : Erzeugt Optimismus und bringt Klarheit.


Magnolie : Beschwichtigt Angst, Zorn, Ärger.


Majoran : Für emotionale Ausnahmezustände wie Trauer, Leid und Verzweiflung.


Moschus : Ist stimulierend bei sexueller Schwäche und Frigidität.


Nelke : Erleichtert das loslassen.



Neroli : Antidepressivum. Regenerierend mit leicht hypnotischem Effekt.


Orange : Wirkt beruhigend und ausgleichend.


Pampelmuse : Ist tonisierend spritzig und euphorisierend.


Patchouli : Ist schwer und sinnlich, wirkt anregend und kräftigend.


Rose : Ist aphrodisierend, anregend. Gibt Milde, Güte und Verständnis. Besonders starke Wirkung auf Frauen.

Rosenholz : Stellt das emotionale Gleichgewicht wieder her, es ist stark harmonisierend.



Salbei : Hilft bei Verzagtheit, Überdruss, und gibt Vertauen in die eigene Kraft.



Sandelholz : Stärkt die Phantasie (Meditationsöl). Regt die schöpferische Kraft an. Mittel der Widerbelebung erschöpfter Liebeskraft.



Thymian : Bei seelischen Schwächezuständen. Es schenkt einen starken Willen und den Mut zur Tat.



Vanille : Besänftigend, beruhigend, und aphrodisierend.



Veilchen : Schmerz- und Wundheilend. Lindert seelische Verletzungen und Schock.



Weihrauch : Schlägt eine Brücke zwischen materieller Welt und Zwischenreich. Öffnet die Seele für übergeordnete Zusammenhänge. Erfurcht vor dem Wunder des Lebens.



Wermut : Wenn man so stark überlastet ist, das man sich isoliert hat.



Ylang Ylang : Gibt Geborgenheit und Vertrauen. Das Gefühl, sich vollkommen fallen zu lassen. Beruhigt die Nerven. Wollüstiger, verführerischer und gleichzeitig entspannender Duft.


Ysop : Wenn die Seele in innere und äußere Kälte erstarrt ist.


Zimt : Schenkt emotionale Wärme und Geborgenheit. Löst seelische Verspannungen auf.


Zitrone : Bringt frischen Wind in die Seele. Führt ins Hier und Jetzt.









Warum benutzen Wicca Räucherungen?


Eine Betrachtung von


Gerlinde Kenkel


Die Praxis des Räucherns


Für unsere Vorfahrinnen war es Tradition, und aus dem magischen Leben nicht wegzudenken, mit dem verbrennen wohlriechender Harze, Hölzer und Kräuter, die Göttinnen anzurufen. In fast allen alten Kulturen, die die Göttin anbeteten, war es üblich, den Duft gen Himmel zu senden, um die Göttin wohlwollend zu stimmen. Ein Brauch, den viele patriarchalische Religionen übernahmen, und der auch heute noch, z.B. in der katholischen Kirche, praktiziert wird.

Den Göttinen, die man/frau im Himmel glaubte, opferte man edles Räucherwerk. Je edler desto erfolgreicher war die Erfüllung des Wunsches, wie man damals glaubte. Aus grossen Räucherbecken stiegen langsam dicke Rauchschwaden zum Himmel empor, um im Jenseits um Gnade und Wohlwollen zu bitten. Schon im alten Mesopotamien wurden Myrrhe, Zypressenholz und Kalmuswuzeln als Opfergaben verbrannt und in Babylon wurden pro Jahr jede Menge Weihrauch in den Himmel als Rauchgabe geschickt
Es diente sakralen, zeremoniellen und rituellen Zwecken, um Gebete zu den Göttern zu tragen. Auch zur Desinfizion der Wohnräume und Krankenlager wurde es benutzt, ebenso zur Heilung diverser Krankheiten und zum parfümieren von Kleidern und anderen Gebrauchsgegenständen. Auch zur Erzeugung von Träumen und Visionen wurden diverse Räucherungen benutzt, da manche Stoffe halizinogene Wirkungen hatten, wie es bei dem berühmten Orakel von Delphi geschah.

Von alters her wird das Verbrennen der Räucherung dadurch erreicht, das es auf glühende Holzkohle gelegt wird. Es wird dazu ein feuerfestes Gefäß aus Metall oder Keramik benötigt,- bitte eine feuerfeste Unterlage nicht vergessen, auf den das Gefäß zur Vermeidung von Unfällen gestellt werden kann-, in dem Sand gefüllt wird. Vogelsand aus dem Supermarkt reicht dazu völlig aus. Auf den Sand legt man/frau eine Räucherkohle (oder Kohle in Tablettenform), entzündet diese, und wartet dann so lange, bis diese durchgeglüht ist, bevor die Räuchermischung langsam und prisenweise auf die Kohle gestreut wird, wo sie langsam verglüht. Der Rauch trägt die Inhalts- und Duftstoffe in die Luft, wo sie sich verteilen. Das Räuchern spricht auf unterschiedliche Weise unsere Sinne an. Die Nase nimmt den Geruch auf, und unsere Augen folgen dem Rauch, wie er seine Form verändert, und sich am Ende buchstäblich in Luft auflöst. Und unsere Ohren hören, wie das leise Knistern des Räucherwerks uns beruhigen. Eine Räucherung ändert und beeinflusst die Atmosphäre eines Raumes, Ortes oder eines Menschen. Je nachdem, was man/frau erreichen will, sucht man die Räucherung zu dieser Gelegenheit aus. Egal, ob es sich um den Einzug in eine neue Wohnung, eine Weihung von Orten oder Ritualgegenständen, Beginn und ende einer Liebesbeziehung, oder einfach nur zur Danksagung, Räucherungen sind aus der magischen Welt nicht mehr wegzudenken!

Räuchermischungen:

Grundsätzlich gilt: Es gibt keine Vorschriften, welche Mischungen von Räucherwerk erlaubt sind, und welche nicht! In Mischungen werden die Zutaten so miteinander verbunden und aufeinander abgestimmt, dass sie eine ganz neue, zuvor nicht dagewesene Duftrichtung und -wirkung erzielen. Zu beachten : Harze entfalten sich intensiv und anhaltend, weswegen man/frau sehr vorsichtig damit umgehen sollte, besonders als AnfängerIn! Und die meisten getrockneten Kräuter riechen beim Räuchern eher nur verbrannt, darum sollte man generell etwas Harz (Weihrauch oder Dammar) dazugeben. Allerdings allerdings sollte es nur wenig sein, um den Eigengeruch der Kräuter nicht zu zerstören. Ob die Räuchermischung in Pulverform oder einfach nur so gemischt wird, ist nicht so wichtig, da es dem persönlichem Geschmack entspricht. Ich persönlich mag es sehr, die einzelnen Zutaten zusammenzustellen, in einem Mörser zu zerkleinern, und dabei an das Ziel der Räucherung zu denken.

Hier einige Rezepturen:

Allgemeine Beschwörungen

Je zu gleichen Teilen Mandel, Olibanum, Alraune, Veilchenwurzel, Wermut.

Kommunikation (Hermes- Rituale)

Je zu gleichen Teilen Zimt, Sandelholz (in Verbindung mit gelben Kerzen verwenden). Oder auch : Lotus, Pfefferminze, Eisenkraut (je zu gleichen Teilen). Ebenfalls in Verbindung mit gelben Kerzen benutzen.


Erde und Wasser (zur Anrufung von Elementargeistern)

Je 1 Teil Basilikum, Damiana (getrocknete Blätter von Turnera diffusa, einem Nervenmittel und Aphrodisiakum), Immerschön, Rosmarin.

Samhain

Anissamen, Kretischer Diptam (Diptamdost), Myrrhe, sandelholz, Lorbeer- und Patschuliöl.

Verbesserung medialer Fähigkeiten

Je 1 Teil Selleriesamen, Wermut.

Visionen und Träume

Je 1 Teil Aloe und Drachenblut (ein Harz).

Sicherheit auf Reisen

Je 1 Teil Zimt, Mastrixharz, Safran. Dazu 1 Prise Drachenblut.

Schutz (allgemein)

Je 1 Teil Drachenblut, Alraune, Mistel.

Bannen

Je 1 Teil Drachenblut, Knoblauch, Kiefer, Johanniskraut, blaue Malven. Beim Bannen schlechter Schwingungen: Je 1 Teil Rosmarin und Kampfer.

Beltain

Je 1 Teil Basilikum, Damiana, Immortelle, Rosmarin, und Blütenöle nach Wahl (Geranie= Ekstase; Heliotrop= Verehrung etc.).

Konzentration

Je ein Teil Zimt, Mastrixharz, Olibanum.

Vollmondrituale

Je 1 Teil Anissamen, Basilikum, Damiana, Immergün (Immortelle), Rosmarin.

Räuchermischung für die Reinigung des Altars

Je 1 Teil Benzoin, Olibanum, Myrrhe, Eberesche.

Neumond

Je 1 Teil Anissamen, Kampfer, Wermut, Lavendel nach Geschmack.


agische Gefahren

Viele Neulinge, die zum ersten Mal sich mit Magie beschäftigen, und merken, das Magie

funktioniert, werden leicht „Opfer“ der Gefahren, die ich kurz anreißen möchte.

Für alle, die das Gefühl haben, das ein „Energieschub“ durch ihren Körper fließt, und sie das Gefühl der „Omnipotenz“ (Allmacht) haben. Sie müssen lernen, das Magie verantwortungsbewusst benutzt werden soll (siehe das „magische Gesetz“)

Manchmal bekommen Menschen, die Magie betrieben Schuldgefühle, weil sie gerade den Menschen, die sie lieben, mit Magie nicht helfen konnten. Sie müssen lernen, das nicht sie, sondern die Göttin entscheidet, und sie „nur“ im Rahmen der Naturgesetze arbeitet.

Mit der Zeit wächst die Wahrnehmungsfähigkeit der magietreibenden Menschen, und dadurch werden ihnen die negativen Energien und Impulse anderer Menschen bewusster. Das kann dazu führen, dass sie überempfindlich reagieren sie Schatten „jagen“, und sie versuchen, sich vor gefahren zu schützen, die nicht existieren. Eine gute Portion Zynismus ist dafür das passende Gegenmittel. Magie steht nie im







Ritualgegenstände



vorwort:

Mit magischen Ritualgegenständen wird in der heutigen Zeit viel Geld in sogenannten „Hexenläden“ verdient.

Oft sind diese „Arbeitsmaterialien“ von minderer Qualität oder wurden nicht nach alter Tradition hergestellt. Ein „Traumfänger“ dem Ritualgegenstand nordamerikanischer Indianer, um böse Träume und Geister zu vertreiben, wird meist industriell hergestellt, ohne die Gebete und besonderen Zutaten, mit denen die Ureinwohner Amerikas die Traumfänger herstellten.

Und so verliert ein Mensch, der einen „Traumfänger“ im Esoterikladen ersteht, zwar viel Geld, aber nicht seine bösen Träume!

Und auch die für deutsche und europäische Hexen gedachten „Zauberstäbe“ oder „Althalme“, Kupferkessel und „magische Kerzen“ sind ähnlich gelagert.

Sie kosten viel Geld, ihre magische Wirkung ist aber höchst gering bis zweifelhaft!

Hier nun preiswerte Alternativen mit garantierter magischer Wirksamkeit

:





Zauberstab :

(Symbolisiert das Element „Feuer“)



In Esoterikläden gibt es meist sehr schön anzusehende, mit vielen magischen Steinen und Bändern geschmückte, meist sehr teure Zauberstäbe, deren Wirkung jedoch höchst zweifelhaft ist.

Preiswertere, und doch höchst wirksame Alternativen sind gerade gewachsene Äste eines Baumes. Jeder Baum hat ausreichend Energien und Zauberkraft, um die eigenen Energien zu unterstützen. Es kommt nur darauf an, für das entsprechende Ritual den richtigen Baum auszuwählen.



WARNUNG: Bitte nicht schneiden, wenn die Bäume gerade in Blüte stehen!



Hier eine kleine Auswahl :



Apfelbaum : Baum des Lebens und der Weisheit, gut beim Lernen und im Keltentum ein sicherer Passierschein in die Anderswelt. Der Apfelbaum (ebenso wie alle Bäume die Früchte hervorbringen), ist ein Baum, der der Göttin geweiht wurde, der tiefere Einsichten und magisches Wissen verleiht.



Birke : reinigt den Ritualplatz, gut für Reisen- auch in andere Bewusstseinsebenen,



Eberesche : Ein Baum der Göttin, auch „Vogelbeere“ genannt, der verwendet wird, um magischen oder praktischen Schaden abzuwehren. Sehr gutes Material für einen Zauberstab!



Nussbaum : Universeller Zauberstab. Besonders für Vollmondrituale und Samhainrituale geeignet!



Weide : Universeller Zauberstab, besonders für Schutz- und Bannzauber geeignet





Herstellung eines Zauberstabes :



Wähle den Baum, der Dir von der Energie her zusagt, und wähle einen Ast aus, der so gerade wie möglich sein sollte. Die Länge sollte etwa vom Ellbogen bis zur Spitze des dritten Fingers reichen.

Am Vollmond brichst Du den Ast ab, und bezahlst den Baum mit einem Tropfen Deines eigenen Blutes dafür. Höhle den Stock am Ende ein wenig aus, und stopfe in dieses Ende ein kleines Stückchen Baumwolle, mit einem Tropfen Deines Menstrualblutes. Versiegle das Ende mit Kerzenwachs. Schreibe Deinen Hexennamen in Runen oder einer anderen Geheimschrift auf die gegenüberliegende Seite des Stabes, und bringe an beiden Enden ein Schutzpentagramm an. Weihe den Stab am Neumond im Namen Dianas mit Wasser, Wein, Feuer, Weihrauch und Öl ein.







Athalme :

(Symbolisiert das Element „Luft“)



Hier kannst Du ein Messer nehmen, vorzugsweise mit schwarzem Griff (ein neues Küchenmesser reicht), das magnetisierbar sein muss. Es dient in Ritualen dazu, den Heiligen Ort (Kreis, Altar) vom übrigen Bereich abzugrenzen, indem damit ein Kreis gezogen wird. An jedem Neumond wird die magnetische Ladung der Althalme erneuert.







Kelch :

(Symbolisiert das Element „Wasser“)



Das göttliche Symbol für Überfluss und Segen.

Das Material sollte aus Metall sein, am besten Kupfer, und wird bei verschiedenen Ritualen mit Wein im Kreis herumgereicht.







Kessel :



Metallgefäß zum verbrennen von Kräutern und Räucherwerk, oder zur Zubereitung von Festmahlzeiten.




Kordel :


Zum Messen gemacht, zum Binden gewirkt. Man verwendet sie, um den Kreis von drei Metern Durchmesser für die rituelle Arbeit abzumessen. Die Kordel besteht aus rotem Garn oder einer dünnen Kordel, die zu einem drei Meter langem Gürtel geflochten, um die Taille getragen wird.







Pentagramm :



Das Pentagramm symbolisiert den fünffachen Weg, und stellt ein uraltes Schutzsymbol dar. Es repräsentiert das Element „Erde“



.





Kerzen, Öle und Weihrauch :

Sie spielen in der magischen Arbeit eine sehr große Rolle. Das Flackern des Kerzenlichtes und das Aroma des brennenden Weihrauchs stimulieren das Unterbewusstsein, welches die Quelle jener Kraft ist, mit der wir magisch arbeiten, wenn wir einen Zauber bewirken. Es ist jener uralte Teil von uns, der keine Sprache kennt, und über Instinkt und Intuition kommuniziert.

Kerzen, Öle, Weihrauch – Drei wichtige magische Inkredentien

Drei der am meisten benutzten magischen Hilfsmittel sind ätherische Öle und Kräuterweihrauchmischungen. Da auch hier oft in Esoterikläden viel zu viel Geld gelassen wird, Geld, das nicht unbedingt notwendig ist, auszugeben, habe ich hier versucht, Euch preiswerte Alternativen anzubieten, und gleichzeitig die magische Wirkung nicht zu verschmälern.

Kerzen


Vorwort:


Kerzen repräsentieren das Element Feuer, das mit der Himmelsrichtung „Süden“ assoziiert wird. Wir benutzen sie, um diesen Teil des Universums zu markieren, und zwar sowohl auf unserem Altar als auch in unserem Kreis. Die Farbe einer Kerze ist von Bedeutung, die wir den verschiedenen Farben natürlich verschiedene Eigenschaften und Energien zuschreiben. Kerzen in einer bestimmten Form (für Liebeszauber oder Verwünschungen), sind nicht unbedingt zwingend notwendig, helfen aber bei der Visualisierung sehr.


Farben und ihre Bedeutungen:


Gelb Anziehung

Purpur und Weiß Konzentration

Schwarz Verbannung(gesegnet)

Blau und Orange Glück

Weiß Feiertage

Blau Freundschaft

Braun und Rosa Einfluss

Rosa und Rot Liebe

Rot und Grün Wohlstand

Weiß Frieden

Zweifarbig Schutz

(außen schwarz, innen rot)

Rot, Weiß und Blau Erfolg

Weiß und Rosa für bessere Schwingungen


Figurenkerzen:


Schwarze Katze: gegen üble Nachrede und Klatsch

Grüne weibl. oder männl. Figuren um Geld anzuziehen; man reibt sie während des zunehmenden Mondes mit ätherischem Öl (Money- Oil?) ein, und lässt sie jeden Morgen und jeden Abend ein wenig niederbrennen.

Rote weibl. oder männl. Fig.: für Liebeszauber; man reibt sie mit Moschus- Öl ein.

Rote Schlange: um Hindernisse zwischen Liebenden wegzuschmelzen.

Grüne oder rote Yoni „Yoni“ bezeichnet die weiblichen Geschlechtsorgane, und ist ein uraltes Symbol der Freiheit und der Wiedergeburt. Grün steht für Gesundheit und Wachstum, rot für die Liebe.


Anwendung der Kerzenmagie:


Die Kerzen sollen mit Öl eingerieben und geweiht werden, bevor sie auf den Altar gestellt

werden. Die Wirkungen und Eigenschaften der verschiedenen Öle wird im nächsten Abschnitt

beschrieben. Man reibt die Kerze ein, in dem man etwas Öl auf die Fingerspitzen gibt, und

von der Mitte der Kerze nach oben hin streicht; dann dreht man die Kerze um und streicht

wieder von der Mitte nach oben. Achte darauf, dass auch die Spitze, das untere Ende und der

Docht eingeölt sind. Man weiht die Kerzen, indem man sie alle nebeneinander legt, und die

Hände über sie hält. Dabei sollen sich die Daumen berühren. Erspüre die Kerzen aus einigem

Abstand (berühre sie nicht) und stelle Dir vor, wie Deine Energie auf sie übergeht. Atme ein

paar Mal tief ein, und sprich folgende Worte, während sich Deine Hände noch über den

Kerzen befinden:

Im Namen von Isis mit den tausend Brüsten

Möge mein Vorhaben gesegnet sein;

Im Namen Dianas möge mein Zauber stark sein;

Im Namen Hekates, der Königin des Himmels

Und der Hölle, möge ich mein Ziel erreichen.

Schließe nun Deine Hände fest um die Kerzen und sprich: „So möge es sein!“ Hier, wie bei

allen Segnungen, ist die innere Haltung, mit der sie ausgeführt werden, das Wesentliche!

Improvisiere!

Öle:

Außer zum Einreiben von Kerzen verwendet man die Öle (so sie 100% naturrein sind) auch

als Duftessenzen für den Körper. Benutze sie anstelle von Parfüm. Sie sind organischer und

beeinflussen die Aura durch Stimulation des Unterbewusstseins.

Hier nun eine Auswahl von Ölen, die jede überall zu einem erschwinglichen Preis kaufen

kann.

Bergamotte: zieht Geld an und beschützt

Zimt: zieht Geliebte, Glück und Gesundheit an

Moschus: für Liebeszauber und sexueller Stimulation

Rosmarin: Schutz; trage es, wenn Du kämpfen musst

Rose: Diana geweiht

Veilchen: Der Märchenkönigin geweiht

Minze: Geld, sexuelle Lust, Schutz, Reisen

Lavendel: Liebe, Schutz, Reinigung, Glück, Frieden



Bemerkung:


Bitte nur hochwertiges und naturreines ätherisches Öl benutzen, da „gepanschte Ware“ zwar viel billiger, aber auch viel wirkungsloser durch die vielen Zusätze sind, und das gewünschte

Ziel sich nicht erreichen lässt.


Weihrauch:


Für allgemeine Beschwörungen: Mandel, Olibanum, Alraune, Veilchenwurzel, Wermut.


Rufen der Geister: Kretischer Diptam, Drachenblut (roter Harz), Alraune,

Mistel

Anrufung der Verstorbenen: Kretischer Diptam (Diptamdost), Wermut

Astralwesen: Olibanum, Lavendel, Veilchenwurzel, Sandelholz,

Lorbeeröl, Rosenöl, Patschuliöl

Anrufung von Geistwesen: 3 Teile Wermut, 2 Teile Olibanum, 2 Teile Mastix oder Harz (Benzoe oder Myrre), 3 Teile Kretischer Diptam, ¼ l Olivenöl, ¼ l Wein, ¼ l Honig, einige Blutstropfen des Anwenders

Kommunikation: Zimt, Sandelholz; (in Verbindung mit gelben Kerzen verwenden

Schutz für Frauen: 1 Teil Eberesche, ½ Veilchenwurzel, 1 Teil Rosmarin, 1 Teil Basilikum, 1 Teil Johanniskraut

Anrufung von Elementargeistern: Basilikum, Damiana (getrocknete Blätter von Turnera diffusa); Rosmarin, Immerschön

Samhain: Anissamen, Kretischer Diptam, Myrrhe, Sandelholz, Lorbeeröl, Patschuliöl

Verb. Medialer Fähigk.: Wermut, Selleriesamen

Allgemeiner Schutz: Drachenblut, Alraune, Mistel

Bannen: Drachenblut, Knoblauch, Kiefer, Johanniskraut, blaue Malve

Bannen schlechter Schwingung: Rosmarin, Kampfer

Geg. anst. Krankheiten: Lavendel, Kiefernadeln, Rosmarin,+ - Kampfer (durch den Raum tragen, der gereinigt werden soll)

Beltain: Basilikum, Damiana, Immortelle (Immergrün), Blütenöle nach Wahl (Gardenie= Ekstase, Heliotrob= Verehrung)

Konzentration: Zimt, Mastrixharz, Olibanum

Vollmond: Anissamen, Rosmarin, Lavendel

Neumond: Anissamen, Kampfer, Wermut, + - Lavendel

Inspiration: Verbenkraut mit Weihrauch mischen



Vorwort:

Kerzen Magie

Achte darauf, das deine Rituale nach Möglichkeit auf die Mondphasen abgestimmt werden, um eine möglichst große Energie zu nutzen. Positive Magie für Liebe, Gesundheit, Erfolg und Geld, führt man am besten bei zunehmendem Mond aus, bei Vollmond Rituale, die eine lange Zeit benötigen, und bei abnehmendem Mond all die Rituale, die dazu dienen, alles, was lose ist und wieder zusammengefügt werden soll, das Böse vertreibt, und schlechte Schwingungen zurückschicken soll. Wenn Du genügend Wissen hast, bringe dein Ritual in Übereinstimmung mit den planetaren Aspekten. Finde den Namen der Göttin heraus, die deinen Zauber verstärken kann. Und, akzeptiere ihren Willen, wenn sie bei deinem Ritual ein Veto einlegt, und ein Ritual nicht sich so erfüllt, wie du es dir erhofft hattest!

Falls du Anfängerin bist, fange mit einem einfachen Kerzenzauber an. Achte darauf, das dein Altar feuerfest ist; decke ihn mit Alufolie ab, falls du vorhast, die Kerzen häufig unbeaufsichtigt brennen zu lassen. Wenn dein Unterbewusstsein allmählich beginnt, die Beziehungen zwischen den Farben der Kerzen und deinem Unterbewusstsein zu verstehen, kannst du beginnen, eigene kleine und größere Rituale zu erfinden. Die Öle repräsentieren das Element „Wasser“, daher ist es wichtig, da die Kerze das Element „Feuer“ repräsentiert, die Kerzen mit Öl einzureiben, die entsprechend dem Ritual vorgegeben oder passend ist.

Jeder, der versucht, Frauen einzureden, sie sollten keine Magie praktizieren, da sie „gefährlich“ sei und auf sie zurückwirken könne, betreibt patriarchalische Angstpropaganda! Frauen erschufen die Magie, erschufen die gesamte matriarchalische Kultur, und regierten die Erde für eine lange, sehr erfolgreiche Periode mit Hilfe ihrer psychischen Kräfte. Es ist Zeit, die eigenen Kräfte zu entdecken! Die einzige Gefahr beim arbeiten mit Magie ist, liegt in der Unwissenheit und in der Unbewusstheit! Lerne, experimentiere und wachse!








Gesundheitszauber:


Zünde weiße Kerzen auf dem Altar an. Denke intensiv an das, was du vorhast, und zünde Weihrauch an, der gesundheitsfördernd ist. Stell dir vor, während der Weihrauch allmählich den Raum erfüllt, wie die Göttin des Lebens die Poren deines Körpers durchdringt.

Zünde eine Kerze an, die deiner Astralfarbe entspricht, oder dunkelgrün ist, da beides der Farbe des Lebens entspricht! Schreibe deinen Namen dreimal auf die Kerze, und reibe die Kerze mit deinem persönlichen Ritual- Öl ein. Dann sage:


„ Dies bin ich

in vollkommener Gesundheit.

der Segen der Göttin des Lebens

ist über mir, so dass ich blühen möge!“


Zünde eine orangene Kerze an und sprich:

„ Diese Flamme zieht alles Gute,

alles Gesunde und alles Kräftigende zu mir hin!“

Zünde drei rote Kerzen an und sprich:

„ Hier ist die Kraft,

die Kraft der Göttin des Lebens,

die dreifaltige Göttin, die über

Leben und Tod und Schönheit gebietet.

Dies ist das Feuer, das in meinen Körper eindringt,

um mein Leben aufzubauen, zu erhalten und zur Blüte zu bringen!“

Meditiere über das gesagte, und sprich dann die folgende Worte:

„ Hygia, Göttin der Gesundheit, tritt ein in meinen Geist, so dass ich stark denke. Sei gesegnet. Göttin Hygia, erfülle die Zellen meines Körpers, eine nach der anderen, und mache sie ganz, mache sie stark. Sei gesegnet.

Göttin des Lebens, lass die Kraft die das Universum erschuf, in mich einfließen. Stärke die Kraft in mir, die den Planeten Erde erschuf. Schütze mein physisches Leben, so dass es mich in dieser Inkarnation wohl erhält! Sei gesegnet!“

Führe dieses Ritual an sieben aufeinanderfolgenden Freitagen aus. Freitag ist der tag der Göttin Venus (Göttin des Lebens), oder Freyas, jener nordischen Gottheit, von dem der Namen „Freitag“ abstammt.



Der Altar :



Er symbolisiert das Unterbewusstsein. Niemand darf Deinen Altar berühren, nicht einmal Dein(e) Geliebte/r, oder ein Verwandter. Im Gegensatz dazu werden Sabbataltäre von allen Teilnehmern gemeinsam errichtet



Ausstattung des Altars :



Ein Tisch oder kleiner Schrank (oder ein anderes beliebiges Stück), mit einem sauberen weißem Tuch, und einem Bild der Muttergöttin in der Mitte. (eine einzelne Rose, Bilder, ja sogar Postkarten werden als Symbol der Göttin verwendet.) Wir verehren nicht das Bild. Hexen sind keine Fetischisten. Wir benutzen das Bild, um tief in unserem Inneren die dreifaltige Göttin, die Herrscherin über Leben, Tod und Schönheit zu erwecken.

Zu beiden Seiten der Göttin (bzw. ihres Bildes) werden zwei weiße Kerzen aufgestellt. Vor dem Bild befindet sich ein Weihrauchgefäß, oder eine Vorrichtung zum Abbrennen von Räucherkerzen. Eine große Muschel eignet sich gut dafür.

Die magische Arbeit wird vor diesem Hausaltar ausgeführt.







Rituale in der Wicca- Religion

sind ein fester Bestandteil des Wicca. Teilweise werden auch Elemente aus der Ritualmagie mit hineingenommen, je nach Tradition mehr oder weniger. Auch Magie kann innerhalb eines rituellen Rahmens ausgeführt werden. Allerdings gibt es auch viele Wicca, die sich neben einem Wunschzauber oder einer Kerze für jemanden anzünden nicht mit Magie beschäftigen. Wer Wicca ist, muss nicht unbedingt in der Hexenkunst und mit Magie bewandt sein. Zu den bekanntesten Wicca Ritualen gehören:


Ziehen des Kreises


Ein Schutzkreis wird gezogen vor dem eigentlichen Ritual, oder vor einem Fest, Messe, um die Energien zu bündeln, eine Trennlinie zwischen dem Alltag und dem Ritual zu ziehen und um die Teilnehmer und ihre Energien zu schützen.


Anrufung


Die Göttin und der Gott werden angerufen. Es kann auch sein, dass ein Priester in der Rolle einer Gottheit zu den anderen spricht.


Brot und Wein


Brot und Wein (oder manchmal eher Kuchen und Wein). Werden gesegnet und gemeinsam geteilt. Je nachdem kann dies innerhalb des Rituals geschehen, oder anschließend zum Erden und beenden. Auch beides ist möglich (ein Stück im Ritual, danach das große Mampfen ;-)


Der große Ritus


Die symbolische und tatsächliche Vereinigung von Mann und Frau (in rein gleichgeschlechtlichen Covern wird dieses mit gleichgeschlechtlichen PartnerInnen vollzogen). Wird sie tatsächlich durchgeführt, geschieht dies nicht in Anwesenheit des ganzen Covens (wie einige irrigerweise glauben).


Magie

Magie zu definieren ist schwer. Wer Magie einsetzt will auf jeden Fall eine Veränderung herbeiführen also finde ich, kann man Magie am besten definieren als die Kunst Veränderung zu bewirken.
Über die Mittel kann man sich jetzt nämlich streiten. Magie hat viele Gesichter und viele Formen. z.B. kann man von Kräutermagie sprechen, wenn eine Mutter der Tochter, die nicht einschlafen kann einen Kamillentee macht. Andere nennen es auch Hausmittel. Magie kann auch ein Wissen sein, das andere nicht haben. Nicht alle, die sagen eine Hexe zu sein, können mit Energien umgehen, manchmal wissen sie einfach welches Kraut welche Wirkung hat. Sie sind deshalb genauso eine Hexe - müssen aber nicht unbedingt eine sein, wenn sie nicht wollen.
Gewisse Techniken, die im Coaching benutzt werden könnte man auch als Magie definieren.
Im Wicca wird Magie und Hexenkunst nicht verboten, sie wird sogar als nützlich betrachtet und manche Hilfsmittel wie Tarot und Pendel dienen der Selbstfindung und der Psychohygiene.
Mit einer gewissen Einschränkung: Man darf niemanden zwingen. Damit tangiere ich jetzt das Thema "Liebeszauber" nach dem ich immer am meisten gefragt werde. Dazu eine Gegenfrage: Ist es denn Liebe, wenn es erzwungen ist? Ich weiß nicht, ob es überhaupt möglich ist, jemanden durch Zauber zum Lieben einer Person zu bringen, aber ich würde es niemals tun und niemandem empfehlen es zu tun. Obwohl ja, ich war auch schon oft verzweifelt und nah dran. Liebe heißt Loslassen - nicht binden. (Nur wenn man die Kraft hat etwas auch loszulassen, kann man es nachher vielleicht für immer kriegen - aber niemals an sich gebunden!).
Der heißbegehrte "Liebeszauber" verstößt auch gegen die wichtigste Wiccaregel:

Solange es niemandem schadet, tu was du willst

Allerdings kann man etwas anderes tun, was die gleiche Wirkung hervorrufen kann. Ebenfalls ein Liebeszauber, jedoch bewirkt er nur, dass die Chancen steigen. Dabei kann es sein, das man selbst vielleicht lockerere ist, man die erwünschte Person eventuell öfter trifft oder man die Person in besonders guter Laune antrifft. Aber man ZWINGT sie nicht!
Viele Liebeszauber in Büchern könnte man als schwarzmagisch abtun. Sie lassen sich aber meist auch leicht umschreiben, oder man fügt einen Satz wie "dies oder besseres möge geschehen" hinzu.
Es ist uns erlaubt mit Ritualen, oder magische Handlungen (wie man sie auch immer nennen möchte) in unser oder anderer Leben einzuwirken. (wir wirken immer in jemand anders Leben ein, egal ob mit oder ohne Magie). Wichtig ist dabei aber, dass man selbst auch in der "Hier-Ebene" etwas dafür tut: Ein Zauber für einen neuen Job hilf gar nichts, wenn man keine Bewerbungen schreibt! und niemandem schadet, denn das fällt auf einen zurück.



Schwarze Magie, weiße Magie


Magie ist weder eigentlich schwarz noch weiß!
Magie ist einfach.
Wir sprechen von schwarzer / weißer Magie um eigentlich die Handlungen und Ziele der Magie zu beschreiben. Magie hat keine Farbe, oder wenn es denn sein muss grau. Das Ziel der magischen Handlung gibt dann die Farbe. (Eigentlich ist das Ziel schwarz oder weiß, wenn es denn so sei soll). Im sprachlichen Gebrauch wird jedoch trotzdem von schwarzer / weißer Magie gesprochen. Die Tatsache muss einem aber bekannt sein.
Es ist lächerlich wenn jemand behauptet nur weiße Magie zu lernen, daran erkennt man nur, wie wenig diese Person über die Magie weiß.
Ja, auch ich spreche von schwarzmagisch, meine jedoch damit die Handlung. Eine Handlung kann schwarzmagisch oder weißmagisch sein. Ein Zauber ist schwarzmagisch, sobald er gegen den Willen einer Person geht, oder es jemanden oder etwas Schaden soll.
Magie ist ein Instrument. Genauso wie ein Messer. Ich entscheide, ob ich jemanden damit töten will, oder ob ich ein Stück Kuchen schneiden will. Wer die weiße Magie beherrscht, beherrscht automatisch auch die schwarze.
Genauso, wie man manchmal jemanden mit der Hand schlagen möchte, genauso hat man manchmal auch das Gefühl, jemanden verfluchen zu wollen. Trotzdem entscheide ich und jeder andere für sich selbst, ob er / sie losschlägt oder nicht. Und ja, es ist nicht immer leicht.



Magie das Wundermittel


Leute die überhaupt nicht an Magie glauben und am rationalsten sind, lassen sich in Notsituationen am leichtesten von Scharlatanen über´ s Ohr hauen. Menschen die wahnsinnig verzweifelt sind, oder die Mühe haben zu akzeptieren, dass es nun mal nicht immer nach dem eigenen Willen geht wenden sich dann gerne voller Hoffnung der Magie zu.
Magie ist allerdings ein sehr feines Instrument und wenn man sich wie wild an sie klammert - wird sie nicht funktionieren.
Würde Magie das Wundermittel sein, für das manche sie verkaufen, so hätten wir schon längst Weltfrieden, würden zu den verschiedenen Galaxien reisen, könnten uns Teletransportieren, Gedankenlesen, gäbe es keine Krankheiten und und und.



Erden

Wir sind immer umgeben von Energie und wir selbst strahlen auch immer eine Schwingung aus. Bei Ritualen und vor allem auch bei Zaubern oder Heilen, ist unsere Schwingung jedoch eine ganz andere, denn wir verbinden uns mit anderen Energien. Auch hier sollte man sich vorher vorbereiten. Wenn man sich vor einem Ritual erdet und zentriert, ist man mit sich selbst stärker verbunden und bereit mit magischer Arbeit zu beginnen.
Erden ist etwas sehr natürliches, wir tun es manchmal fast unbewusst und es gibt sehr viele verschiedenen Methoden. Wer Tanzunterricht hatte kennt vielleicht das Klatschen nach einer guten Stunde, auch das ist erden. Erden bringt einen runden Abschluss und mit Klatschen wird die Energie zerstäubt.

Erden bedeutet Wurzeln schlagen, sich mit der Erde verbinden, mit der Welt verankert sein

Zentrieren bedeutet sich in der Körpermitte sammeln, in sich selbst verankert sein.

Erden und zentrieren zusammen sind eine feste Basis.
Man kann sie auch einsetzen, wenn man sich nervös fühlt, angespannt ist, gestresst ist, aufgeregt oder überdreht. Richtig durchgeführt führt erden immer zu einer positiven Energieveränderung.

Manchmal muss man jedoch auch die passende Übung für den Moment aussuchen und manchmal genügt nicht nur eine Übung. Psychologisch denken die meisten, dass eine Meditation einfach und leichter ist. Es ist korrekt, dass wer keine Übung im Meditieren und Visualisieren hat, eher glaubt, geerdet zu sein. Bei körperlichen Übungen wird einem stärker bewusst, ob man sehr oder weniger geerdet ist – welche Art zum Erden passt ist aber auch Typ und Tagesabhängig. Wer öfter ausprobiert, wird schneller wissen und spüren, welche Übung wann angebracht ist.
Am gebräuchlichsten bei Ritualen sind Meditationsübungen. Ich habe jedoch festgestellt, dass gerade bei Menschen, die weniger mit dem Körper zu tun haben und sehr viel mit dem Geist arbeiten (müssen) Erdungsübungen, die durch den Körper gehen am effizientesten sind.
Auch erden sollte man üben! Gerade wenn es sich um das Erden vor dem Ritual handelt.

Übrigens darf man sich auch während dem Ritual erden, die Kommunion im Wicca ist bereits auch ein kleines Erden.



Verschiedene Möglichkeiten :



· Meditation (meist eine Meditation zu den Wurzeln und zum Himmel [Baum])

· Konzentration und Sammlung

· Essen (gerne im Anschluss an Ritualen)

· Atemübung

· Körperübung

· Duschen (am besten Wechselduschen)

· Stampfen (wenn zu viel kann das auch Energie geben)

· Klatschen (idem)

· Halbedelsteine in der Hand halten

· Im Sand od. in der Erde wühlen mit den Händen



Vorgestellte Übungen:



Baum Meditation :

Stell dir einen hellen leuchtenden Punkt vor deinem 3. Auge vor. Lass diesen nach unten wandern, immer tiefer, durch deine Füße, durch die Erde, bis zum Inneren und lass den Leuchtpunkt mit neuen Kraft nach oben kommen, durch das Scheitelchakra, Zweige in den Himmel wachsen.

Dann kurz Restenergie wieder der Erde geben.

Pico-Pico Übung

Scheitelchakra einatmen, Bauchnabel ausatmen – (evt. Wiederholen)

rechte Schulter einatmen, Bauchnabel ausatmen -

linke Schulter ...

rechte Hüfte ...

linke Hüfte ...

(rechter Fuß....)

(linker Fuß....)



Dann Bauchnabel einatmen -> Scheitelchakra ausatmen.



Das ganze ist eine (nicht unbedingt Trance, aber "Arbeits")-Induktion.

D.h. jetzt bist Du "drin" und machst, was Du tun wolltest.

Dann am Schluss alle Körperteile in umgekehrter Reihenfolge, aber jeweils

durch den Bauchnabel ein - und durch den Körperteil ausatmen.

Am Schluss noch einmal durch den Scheitel ein und durch den Nabel aus.

Dann bist Du wieder im Alltag.



Rückenübung

Wirbel für Wirbel nach unten Rollen, Rücken aushängen lassen, Knie gebeugt.

Sind die Füße, der Nacken locker?

Vom Steißbein her anfangen leicht hoch und runter wippen. Die Bewegung durch den ganzen Rücken fließen lassen, den Rücken durchlässig werden lassen. Stehen

(zur Verstärkung die Fäuste mit „Sch“ in den Boden drücken)

Wirbel für Wirbel langsam wieder aufrichten. Sich jeden Wirbel einzeln wie eine Perlenschnur aus Licht vorstellen.

Aufrecht, spüren, wie diese Schnur mit dem Boden verankert ist.

Schnur geht vom Scheitelchakra zum Himmel.

Fäden ziehen die Ellbogen hoch,

Handgelenke

Fingerspitzen

Zum Himmel Hochgezogen und Verbunden, strecken.

Fingerfäden abgeschnitten

Handgelenkfäden abgeschnitten

Ellbogen.....

Scheitelfaden

Wieder Wirbel für Wirbel aufrichten.



Atem Übung

Fester stand, mehr als Schulterbreit, leichte Knie.

Mit Arme beim Einatmen Luft im Hara sammeln und konzentrieren.

Beim Ausatmen kurze Armbewegung weg vom Körper und gleichzeitig mit einem Fuß stampfen.

Durch die Nase einatmen – lange

Durch den Mund mit „Sch“ ausatmen – kurz

Zum Schluss mit den Fingerspitzen am Boden und die Restenergie abgeben mit kurzen „Sch“
Diese Übung eignet sich auch zum Aggressionsabbau.


© Elizabeth Schibli-Lazzaro, Vortrag für die Blue Moon Arbeitsgruppe mit anschließender Übungseinheit, wo die Übungen genau durchgenommen worden sind.



Alltagsrituale:


Vorwort:


Hört ein Mensch zum ersten Mal das Wort „Magie“ und „Ritual“, so läuft seine Phantasie auf Hochtouren!

Harry Potter, Bibi Blocksberg und die kleine Hexe fallen jungen Menschen, die Fernsehserie „Charmed“ und der Film „Der Hexenclub“ den älteren Semestern, ein. Rituale werden sich als etwas Bombastisches und Übernatürliches vorgestellt, das andere Menschen beeinflusst. Nicht umsonst sind Liebeszauber und Bannflüche der Renner in sogenannten „Hexenbüchern“ selbsternannter Hexen und Hexer!

Viel der heute propagierten New-Age-Methoden stützen sich auf Praktiken, die sich in einer anderen Zeit als Hexenkunst bezeichnet worden wären. Gedankenbewusstheit, Gedankenkontrolle und Meditationen sind die Eckpfeiler der Magie.

Vorstellungskraft +Intensität= Realität. Das ist die Formel, mit der wir beim Zauberwirken arbeiten.

Im folgenden stelle ich nun einige einfache Rituale für den täglichen Gebrauch dar, die leicht zu erlernen, und das eigene Leben sehr stark verändern können.


Beim Aufstehen am Morgen:


„Ich verbinde meine Seele mit der universalen Intelligenz, der Göttin Durga! Ordnende Kraft des Universums! Mit vielerlei Waffen und ewig lodernd vom Feuer des Lebens. Möge Durgas Kraft mich lenken. Gesegnet seihst du“ .(dreimal am Morgen sprechen)


Im Strassenverkehr:


„Mein Universum ist ein sicheres Universum! Die Göttin Athene schützt meine Räder (Füße). Ich bin von blauem Licht umhüllt, das von weißem Licht umgeben ist. Ich bin von göttlicher Wachsamkeit und halte die Hände der Mutter. Ich bin sicher. Ich bin gesegnet. Ich bin sicher.“ (Schutzpentagramm in die Luft dreimal zeichnen, während dieses Spruches)


Beim Kochen:


„Ich koche nicht nur eine Mahlzeit. Sondern ich koche den universalen Kessel des Wandels. Ich bin Teil aller Frauen, die dieses täglich tun. Und ich koche meine eigene Nahrung. Das, was ich schaffe, nährt mich. Ich bin die Göttin des Kessels, und ich koche Gesundheit.“(beim Zubereiten des Essens dreimal chanten)


Unterzeichnung offizieller Dokumente:


„Ich rufe Themis, meinen Stift zu führen. Alles wird am Ende zu meinem Nutzen sein“. (Vor dem Durchlesen des Dokuments zweimal, und der Unterzeichnung einmal leise sprechen)


Betreten des Bades:


„Ich will mich nicht nur reinigen; ich suche die Rückverbindung zu den energiespendenden Wassern des Lebens. Sie erneuern meinen Körper und meine Seele“. (dreimal laut beim

Einlassen des Wassers sprechen)







Menstruationsritual :

Zeitpunkt : Beginn der Menses

Ort: die Wohnung der Frau oder die einer Freundin

Lade die Freundinnen des jungen Mädchens ein, und zwar sowohl die, die bereits regelmäßig menstruieren, als auch die, die noch keine Monatsblutung haben. Es soll eine Party sein, bei der es viele gute Dinge zu Essen und zu Trinken gibt. Biete auch krampflösenden Tee an, wie Kamillentee, Poleiminztee und Comfreytee. Bevor das Fest beginnt, stellen sich die Mädchen, die noch nicht menstruieren, im Kreis auf, und die junge Frau, deren Mens gefeiert wird, stellt sich in die Mitte. Rühre in einer kleinen Schüssel erde mit Wasser an und lass die jungen Mädchen damit den Körper der jungen Frau einreiben. Dabei sollen sie sagen: „ Lebewohl, Schwester meiner Kindheit! Ich liebe dich so, wie ich die Erde liebe!“ Die junge Frau antwortet: „ Lebewohl, meine Kindheit! Lebewohl, Nymphe, die ich nicht mehr bin!“

Wenn die junge Frau mit Erde bedeckt ist und ganz schmutzig aussieht, stellt sie sich zwischen die zwei Welten – die Freundinnen der Kindheit und die Freundinnen der Jugend. Die Erde ist das Symbol der Reife.

Nun bilden die jüngeren und älteren Frauen, die menstruieren, einen Kreis. Die junge Frau geht mit ihnen in ein Badezimmer oder einen Waschraum, und die Frauen waschen die Erde von ihrem Körper ab, und reiben ihn mit duftenden Kräutern ein. Während sie den Körper der jungen Frau berühren, sagen sie: „ Willkommen, willkommen, Freundin meiner Jugend!“ Sie antwortet: „ Die Nymphe ist nicht mehr, aber oh, die Jungfrau wurde gerade geboren! Willkommen, oh ihr Freundinnen meiner Jugend!“

Die Jungfrau wird gewaschen und in ein Kleid ihrer Wahl gekleidet, mit Blumen geschmückt, und zu ihrer Mutter geführt, die ein Geschenk für sie bereit hält: Einen Ring mit einem roten Stein. Es kann ein Granat, ein Rubin, oder auch ein roter Glasstein sein, je nachdem, was sie sich leisten kann. Der Stein soll nur als Symbol der Annahme für die junge Frau dienen. Die Mutter spricht zu ihrer Tochter:

„ Du hast eine Reise hinter dir von meiner Brust, an der du als Säugling lagst, bis zu deiner Reife als junge Frau. Ich segne dich für die kommenden Jahre! Nimm diesen Ring als Erinnerung an die Reise, die hinter dir liegt!“

Mutter und Tochter küssen sich, und die Jungfrau steckt sich den Ring an. Nun wird getanzt, geplaudert und gefeiert. Die Frauen tauschen ihre Erfahrungen aus, sprechen vielleicht

darüber, wie sie ihre erste Menstruation erlebten. Welch ein Unterschied besteht doch zwischen diesem Ritual, und den Schuld- und Schamgefühlen, denen sich heranwachsende Mädchen oft gegenübersehen, bevor sie in einem neuen Göttinnenbewusstsein erwacht waren. Singt und feiert, bis der Morgen die ersten Strahlen sendet.


Das Ende der Menstruation feiern :

Wenn eine Frau weiß, das sie keine Monatsblutung mehr haben wird, sollte sie ihre Freundinnen zusammenrufen, und dieses Ereignis mit ihnen feiern. Das Ende der Menstruation bedeutet, dass die Frau in die letzte Phase ihrer Königinnenschaft (individualisierte, unabhängige, starke Frau) eintritt. Ihre Energien richten sich nun mehr nach spirituellen Zielen als den üblichen Tagesabläufen. Unsere Vorfahrinnen tranken in dieser Zeit der Umstellung des Hormonhaushaltes, Tee aus Kardobenediktenkraut. Dieses Kraut, in fast allen Naturkostläden erhältlich, hilft dem Körper, sein Gleichgewicht wiederzufinden und Hitzeanwallungen zu mindern.

Stellt in der Mitte des Zimmers einen Altar mit vier roten und vier gelben Kerzen auf. Schmückt ihn mit roten Rosen, und weißen und gelben Blumen. Als Göttinnensymbol sollte ein Bildnis der Jungfraugöttin (Athene, Diana, oder andere) verwendet werden. Bildet einen Kreis, und erzeugt ein Kraftfeld durch Singen oder/und Summen. Wenn die Energie hoch genug ist (was ihr spüren werdet), sollte eine der Freundinnen die Rolle der Priesterin übernehmen und die folgenden Worte sprechen:

„ Wir versammeln uns, um den Rückgang des fließenden Blutes unserer Freundin zu feiern. Wir bitten die große Mutter, unsere Schwester mit guter Gesundheit, Vitalität und Glück zu segnen. Lass den Fluss nun durch die jüngeren Frauen wirken und lass diese Frau ruhen. Sie hat ihre Aufgabe als Göttin des Blutes erfüllt. Sie ist nun die Göttin der großen Ziele“.

Die Zelebrantin zündet nun ihre vier roten Kerzen an. Sie sagt :

„ Ich zünde diese erste Kerze an für das Blut, das nun nicht mehr fließt. Die zweite entzünde ich für die Kinder und die Gesundheit, die dieser Fluss mir brachte (wenn es nicht zutrifft, bitte weglassen). Die dritte Kerze steht für das Blühen meiner Weiblichkeit und die vierte für die Aufgabe die ich wunderbar vollendete.“.

Die Priesterin sagt :

„Ich gebe dich frei, sagte die Göttin des gelben Strahles. Ich rufe dich. Wachse in meiner Weisheit, ich rufe dich wie eine neue Jungfrau. Komm, und lerne meine Wissenschaft, eigne dir mehr Wissen an, manifestiere deine Träume!“

Die Zelebrantin zündet nun die vier gelben Kerzen an und sagt:

„Ich zünde die erste gelbe Kerze an für die Freilassung von den roten. Diese zweite Kerze zünde ich für das Aufblühen meiner Fähigkeiten an. Diese dritte für Freundschaft und Unterstützung,, und diese vierte für den Segen von oben!“

Nun kann getanzt, gefeiert, getrunken, und der Zelebrantin Geschenke überreicht werden. Sind die Kerzen niedergebrannt, werden ihre Überreste in ein fließendes Gewässer geworfen. Schaut nicht zurück! Seid gesegnet! Es ist getan!


Bäume und Baumgeister


Allgemeines/Geschichte

Die Verehrung und der Glaube an die Besonderheit der Bäume ist uralt. Wahrscheinlich so alt, dass es sich kaum zurückverfolgen lässt. Und das ist auch kein Wunder: schließlich war Holz schon vor Jahrtausenden die Grundlage zur Herstellung von allen möglichen Geräten zur Wirtschaft/Landwirtschaft. Außerdem sind sie ja die größten und langlebigsten Lebewesen auf der Erde. Heutzutage ist der Wald bei uns wieder im Begriff sich langsam auszubreiten, aber das ist immer noch kein Vergleich zu den riesigen Urwäldern, die einen Großteil der europäischen Landmasse bedeckten und allgegenwärtig waren.

Heute erscheint die Beziehung zu den Bäumen dank der Forschung auch in einem ganz anderen Licht. Ein Großteil des Sauerstoffes, auf dem unser Dasein basiert, wird von Bäumen (hauptsächlich von den äquatorialen Regenwäldern) erzeugt. Unverständlich ist es dann auch zu sehen, wie tagtäglich ein Teil dieser riesigen Waldgebiete für die Wirtschaft abgeholzt und ausgebeutet wird. Auch in Südeuropa bedeutete damals das Fortschreiten der Zivilisation das Abholzen riesiger Waldflächen, z.B. für den antiken Schiffsbau. Das Ergebnis ist bis heute zu erkennen: Die Landschaft im Mittelmeerraum ist dort im Vergleich zu früher immer noch ziemlich kahl.

Im nördlicheren Europa jedoch hatten sich die Dinge anders entwickelt, dort wo das Land immer noch ausschließlich von Urwäldern bedeckt war. Haine und vor allem freistehende, alte Bäume wurden als heilig verehrt. Im Gegensatz zu vielen anderen Religionen und auch im Gegensatz zu den heutigen Weltreligionen bauten Kelten, Slawen und Germanen nur sehr selten Tempel und Häuser zur Ausübung des Glaubens. Im Gegenteil: Die Natur bildete ihre Tempel!

Unter großen Eichen, in Eibenhainen und besonderen Wäldern wurde geopfert, Rituale und Feiern abgehalten und Gericht gehalten. Die Kelten glaubten, dass die Bäume von guten Geistern bewohnt wurden, vielleicht könnte das ein Indiz dafür sein, dass manche Menschen dieser Kulturgruppe im Kontakt zu Baumwesen standen. Alleinstehende, große Eichen wurden von den Germanen ihrem Gott Donar (Thor) geweiht, geschmückt und verehrt. Und auch bei den Druiden war die Eiche ein ganz besonderer heiliger Baum. Natürlich waren auch bei diesen Völkern Holz & Wald Lebensgrundlage und begehrenswert, jedoch wurden dort eben durch die Religion (würdet ihr Bäume im großen Maßstab vernichten die ihr als heilig betrachtet?) und auch durch fehlen einer „großen Zivilisation“ und Einheit/einheitlichen Regierung größere Schäden verhindert. Und in einer Naturreligion ist logischerweise der Respekt vor der Natur weitaus größer als bei den meisten moderneren Religionen (siehe auch z.B. Indianer)

Mit dem Aufkommen des Christentums änderte sich die Situation. Im Zuge der oft gewaltsamen Missionierung Germanien fielen fast alle alten Donareichen und alten Haine der Axt zum Opfer und nicht selten wurden Kirchen an diesen Orten erbaut. Karl der Große oder der „heilige“ Bonifatius sind da nur zwei prominente Namen, die dieses „Baummorden“ zum

Teil vorangetrieben haben (Achtes und Neuntes Jahrhundert nach Christus). Ritualhandlungen an Bäumen und Hainen wurden natürlich verboten. Viele Leute behielten ihre Bräuche zwar bei, aber eben doch nur geheim und verbotenerweise. Und so verlor sich der „Glauben an die Bäume“ langsam mit der Zeit. Aber doch nicht völlig. Außerdem muss man ja kein Experte für Geschichte sein, um Bäume z.B. auf Grund ihres Aussehens mit Menschen zu assoziieren

und ihnen menschliche Werte/Verhalten zuzuordnen (z.B. Trauerweide).

Leider gibt es immer noch Menschen, die sich vehement dagegen wehren, Pflanzen als Lebewesen mit einer Seele zu betrachten. Ich bin davon überzeugt. Ich denke auch, dass Bäume für eine Pflanze ein sehr ausgeprägtes Bewusstsein haben, schließlich sind sie ja praktisch so etwas wie die „Menschen“ der Pflanzenwelt.

Das Nichtvorhandensein eines Nervensystems wie wir es von Tieren kennen, bedeutet noch lange nicht das Fehlen eines Bewusstseins, im Gegenteil: Es gibt mit Sicherheit noch andere Wahrnehmungsformen. Reaktion auf Reize kann man ja auch bei Pflanzen nachweisen. Es gab schon Versuche, für die Reaktion von Bäumen auf telepathischen Kontakt, nur leider wird das totgeschwiegen und geleugnet oder einfach fast nie erwähnt. Aber jeder, der schon einmal Kontakt mit Bäumen hatte, weiß es besser!

Wie finde ich den richtigen Baum für einen Kontakt?

Wenn man sich jetzt also für den Kontakt mit Bäumen interessiert, stellt sich die Frage, welcher Baum sich dafür eignet, d.h. mit welchen Bäumen eine Verbindung anfangs leichter herzustellen ist.

Es empfiehlt sich logischerweise Bäume aufzusuchen, deren Geist besonders ausgeprägt und individuell ist. Zwar beherbergt jeder Baum eine Seele, doch wie beim Menschen gibt es einfach Bäume die lieber reden als andere und überhaupt leichter Kontakt zu Menschen aufnehmen können. Und diese besonderen Bäume beherbergen sehr oft mitteilsame und freundliche Geister (obwohl gerade diese Bäume auch sehr launisch sein können; aber das ist eher selten).

Und natürlich geht es dabei nicht nur um den Geist des Baumes, sondern auch zum Teil um deinen Geist, d.h. deine individuellen Beziehungen zu speziellen Bäumen und speziellen Baumarten kann auch von Bedeutung sein. Eigentlich kann man diese Art von Kontaktbäumen nicht genau definieren, aber achtet doch einfach mal auf die Merkmale die euch von den folgenden am besten gefallen:

Bäume, die allein, abseits von Wald und Baumsammlungen stehen (man denke an die Donareichen)

Bäume, die besonders alt, groß, breit oder/und eindrucksvoll sind

Bäume, die euch gut bekannt sind, zu denen ihr schon eine Bindung habt, z.B. im eigenen Garten

Bäume, die an markanten stellen stehen, z.B. der einzige Baum auf einer Erhebung. Der einzige Baum auf einer Waldlichtung, der einzige Baum auf einer kleinen Insel, usw.

Bäume, deren Aussehen man auf irgendeine Weise als menschlich empfindet

Bäume, die von der Art her für den Wald eher untypisch sind, wenn z.B. mitten im Laubwald eine Tanne steht

Bäume einer bestimmten Art, die man selbst sehr gerne mag


Oft hilft einem auch das eigene Gefühl weiter, wenn man z.B. durch den Wald spazieren geht und sich von einem Baum ganz seltsam angezogen fühlt und einfach spürt dass dieser Baum eine besondere Ausstrahlung besitzt (man kann da auch mit Aurasehen gute Erfolge erzielen).

Auf jeden Fall sind größere Bäume besser geeignet als junge, kleine. Erstens können euch ältere Bäume mehr erzählen als junge, sie kennen den Ort immerhin sehr gut und haben einfach einen reifen Geist. Außerdem wegen der physischen Eigenschaften: Es ist wohl ziemlich schwer sich an den Stamm eines 10cm- Jünglings zu lehnen, ohne ihn zu beschädigen.

Ich bevorzuge auch einen natürlichen Wald, ich kann mir vorstellen dass sich in forstwirtschaftlichen Fichtenmonokulturen (vergleichbar mit Massentierhaltung) sich die Bäume schwer tun, einen freien, kontaktfreudigen Geist zu entwickeln. Es kann auch keinesfalls schaden, wenn der Baum etwas weiter entfernt von der Zivilisation wächst, da laute Autos etc. störend wirken.

Außerdem sollte man darauf achten, dass der Baum überhaupt noch lebt. Mit gesunden Bäumen ist der Kontakt zu Beginn leichter, und sie eignen sich hervorragend zum „üben“. Wenn ihr weiter fortgeschritten seid, dann solltet ihr euch vielleicht ab und an um die kranken Bäume kümmern, denn die freuen sich wohl am meisten darüber, und würden den Kontakt zu ihnen sehr schätzen.

Der Baumkontakt

Für den Kontakt mit den Bäumen gibt es keine feste Regeln. Oft kommt ein Kontakt einfach nur zufällig zustande, manchmal wird man sogar von den Bäumen selbst angesprochen (vor allem wenn man viel Zeit im Wald verbringt).

Es gibt jedoch eine gute Methode, dem ein wenig nachzuhelfen: Die Meditation an Baumstämmen. Dazu setzt man sich ganz einfach unter den ausgewählten Baum und lehnt sich am besten mit der Wirbelsäule gegen den Baumstamm. Manchmal möchte man seinen Baum auch einfach nur umarmen, allerdings ist das vielleicht auf Dauer etwas zu unbequem; außerdem kann man ja zum Abschied immer noch machen. Wie ihr euch in einen meditativen, konzentrierten Zustand bringt, wisst ihr wahrscheinlich selbst am besten und alle Hilfsmittel die ihr dazu gerne verwendet oder braucht sind erlaubt, allerdings würde ich musikalische Unterstützung und dergleichen nicht empfehlen, da das die leise Stimme der Bäume unter Umständen übertönen/stören könnte.

Wichtig ist, dass ihr den Baum, mit dem ihr zu reden versucht, oft besucht, am besten in regelmäßigen Abständen. Da Bäume so alt werden, wirken sie auf uns oft sehr ruhig und gelassen, und so brauchen sie auch meistens erst eine Weile, bis sie euch bemerken und wahrnehmen können. Am Anfang ist der Kontakt meist auf einfache Gedanken beschränkt, aber mit der Zeit kann man das alles steigern. Übung macht auch hier den Meister! Es ist ungefähr so, als ob man mit einem Radio die richtige Frequenz sucht, zuerst hört man nur Rauschen, aber je näher man der Frequenz kommt, desto deutlicher hört man die Stimmen. Wenn ihr das dann so langsam beherrscht, empfiehlt es sich, auch noch mit vielen anderen Bäumen zu reden, einfach, um mehr Bäume und ihre verschiedenen Arten kennen zu lernen.

Ansonsten sollte man vielleicht noch folgende Dinge beachten:

Wie schon gesagt, sind Bäume sehr sehr ruhige und langsame Wesen, und deshalb sollte man jede Art von Hektik und Lärm vermeiden und sich viel Zeit lassen/nehmen. Ich bevorzuge die frühen Morgenstunden/späten Abendstunden, weil es dann viel leiser ist.

Man sollte auch überhaupt daran glauben, dass man mit Bäumen sprechen kann, denn sonst ist man viel zu blockiert um einen anständigen Kontakt zu Stande zu bringen. Andererseits sollte man sich auch keine schnellen Wunder versprechen, denn besonders zu Beginn ist es nicht leicht. Man darf sich auch keinesfalls ein physisches Gespräch vorstellen, sondern eher eine telepathieartige Übertragung von Gedanken. Manchmal ist das sogar besser denn gerade wenn es um Gefühle und Gedankengänge geht, ist unsere Sprache manchmal unzulänglich.

Was für andere Lebewesen gilt, gilt auch für Bäume: Man sollte sie mit Respekt behandeln. Die Natur ist eben so etwas wie eine große Gemeinschaft und Dinge wie achtlos weggeschmissener Müll oder brutal abgerissene Äste wirken sich da eben nicht gerade positiv aus, um nur zwei Dinge zu nennen. Andererseits kann man sein Verständnis und Gespür für die Natur auch stärken, z.B. lange Waldspaziergänge, kleine Opfer wie Müllaufräumen, aufpassen, wo man hintritt usw.

Baumarten

Zum Schluss will ich euch noch einen kleinen Überblick über häufige Wesensmerkmale einiger wildwachsenden, einheimischen Arten geben. Oft gefällt einem eine Art besonders gut oder man entdeckt Parallelen zu sich selbst, das könnte einem dann bei der Suche des richtigen Baumes behilflich sein. Einige Bäume ähneln sich untereinander, manche vereinigen auch entgegengesetzte Eigenschaften. Jeder empfindet Bäume irgendwie ein wenig anders, deshalb ist das auch jetzt keinesfalls verbindlich. Es lohnt sich auch, sich noch ausführlicher über die Bäume zu informieren.


Ahorn:

Symbolisiert Neuanfang und Aufbruch. Ahorne siedeln sich oft schneller als andere Bäume an. Sie strahlen Persönlichkeit aus.


Birke:

Wird nicht so alt wie viele andere Bäume, steht für Jugend, strahlt lebenslustige Energie aus. Ist Symbol für Licht (helle Erscheinung) und Wiedergeburt.


Buche:

Weit verbreitet. Ihr kann man alles erzählen. Verständnisvoll und hilfsbereit, manchmal auch abweisend, Symbol für Weisheit und Schutz.


Eberesche:

Schützt vor negativen Einflüssen, bringt Glück, beliebt bei den Kelten für kultische Zwecke.


Eibe:

Bei vielen Völkern ein heiliger Baum, heute sehr selten. Ist ein immergrüner, giftiger Nadelbaum. Vereinigt Leben und Tod, und beherbergt magische und philosophische Kraft.


Eiche:

Seit jeher wohl der wichtigste Kultbaum. Strahlt Schutz, Kraft, Weisheit, Ausdauer, Härte, aber auch mitunter Abweisung und Abwehr aus. Symbolisiert Beständigkeit, Bodenhaftung, Erdverbundenheit und Stärke. Dem Gott Donar (Thor) geweiht.


Esche:

Symbolisiert Reinigung, Wissen, Entspannung, Verlässlichkeit. Baum des Odin. Laut Edda (altgermanische Mythensammlung) ist die Weltenesche Yagdrasil, der Baum, der die Welt trägt.


Fichte:

Ein starker Schutzbaum mit Heilkräften. Weihnachtsbaum, Symbol der Fruchtbarkeit.

Kiefer:

Sonnebaum, Lichtbaum. Symbol für Antrieb, Aufschwung und Selbsterkennung.

Linde:

Baum der Liebe. Wirkt beruhigend und entspannend, entkrampfend, sagt einem, das alles gut wird, Weisheitsbaum.

Tanne:

Sehr ähnlich wie Fichte.

Weide:

Steht für Trauer, Tränen, aber auch für Trost und Hoffnung. Ein Baum, der mitfühlend und verständnisvoll ist. Der Baum wirkt wie eine liebe Großmutter, weise und verständnisvoll. Mondbaum. Hat manchmal etwas Unheimliches, Unerklärliches, Mystisches.

©Magic Raven





Der Ursprung der Weihnachtssymbole


Von


Gerlinde Kenkel


Mittwinter, die Zeit der Wintersonnenwende ist ein Fest, das fast in allen Kulturen gefeiert wird. Obwohl die Zeit Astrologisch genau festlegbar ist, dauerten die großen Feste immer über mehrere Tage an. Weihe-Nächte. Rauhnächte werden sie gerne im Norden genannt. Das Jahr fing bei mehreren Alten Völkern mit der Dunkelheit an (Samhain = Neujahr) und zur Yule Zeit kehrt das Licht zurück. Dies erinnert stark an Initiationsriten, wo der Initiierte oft von der Dunkelheit ans Licht geführt wird. Um diese Zeit des Jahres, die gerade für die Völker, die den Wechsel der Jahreszeiten in der Natur bemerken wichtig ist, ranken sich eine Vielzahl von Bräuche und Überlieferung, die wir auch heute noch Feiern und deren Bedeutung oft vergessen wurde. Die Sonne ist eine Grundlage unseres Leben, ihre Rückkehr muss gebührend gefeiert werden.
In der südlichen Hemisphäre wird Mittwinter am 21.6. gefeiert. (und obwohl es nicht so ist, wäre es wohl klüger, die ganzen Bräuche würden sich auch umkehren, der Saisaon entsprechend). Daran erkennt man auch, dass die Menschen früher ein qualitatives Gespür der Zeit hatten.


Der Weihnachtsbaum


Zu Mittwinter dekorierten die Druiden Eichen mit Äpfel und zündeten Kerzen an. Die Kerzen zu Ehren des Sonnengottes Balder und die Äpfel für Odin.
Um nicht zu vergessen, dass die Natur nur schläft, wurden Wintergrüne Sträucher gerne ins Haus genommen und arrangiert.
Die Römer schnitten und schmückten Bäume an den Saturnalien.
Zum Fest der Isis (späte Dezemberwochen) wurden Palmblätter in die ägyptischen Häuser gebracht.
Der Christliche Ursprung erzählt, dass der später genannte St. Bonifacius in Deutschland versuchte die Heiden zu missionieren. Er stoppte an Weihnachten die Opferung eines Jungen für den Gott Odin indem er die Eiche mit seinem Finger fällte und an dessen Stelle ein Tannenbaum erschien.
Es gibt noch ein paar andere Erzählungen. Der erste schriftlich belegte Tannenbaum kommt aus dem Jahr 1604 in Deutschland.
Die Spitze der Tanne zeigt auf die Sonne und ursprünglich wurde der Tannenbaum mit dem Stamm an die Decke gehängt, so dass seine Spitze auf die Sonne zeigt, die nach manchen Völkern sich dann im Meer befand. Zum Beispiel die Kelten dachten so und Wasser, welches aus an Mittwinter aus einer Quelle geschöpft wird, hat magische und heilende Wirkungen, vor allem die Wirkung der Erneuerung wird um nachgesagt, da es von der Sonne gewärmt wurde.


Die Kerzen


Schon vor Jesus´Geburt wurden Kerzen im ganzen Haus zu dieser Zeit angezündet: In Skandinavien um den Frost zu vertreiben, in Persien zu Ehren von Mithras dem Gott des Lichtes. Bei den Saturnalien entzündeten die Römer Kerzen an Bäumen. Die Druiden entzündeten Kerzen für ihren Sonnengott Balder. Für alle Alten Völker bedeutet ein neues Licht neues Leben.
Im Mittelalter stellten die Leute Kerzen in der Nacht vor Weihnachten an die Fenster, damit das Christkind den Weg findet.
In den Rauhnächten sollte das Licht, die Frau Percht (Frau Holle) die Winterkönigin zurück führen. Vor allem nach Mittwinter bis zum Lichterfest sollte das Licht der Kerzen die Sonne unterstützen - also umgekehrt wie bei uns jetzt, wo die Lichter vor allem vor den Weihenächten überall in den Straßen glänzen und danach abgehängt werden.


Sankt Nikolaus


Sankt Nikolaus entstand aus mehreren archetypischen Göttern. Odin ritt um die Mittwinterzeit auf seinem Pferd Sleipnir und brachte entweder Belohnungen oder Strafe. Thor dagegen, in rot gekleidet, kämpfte an Mittwinter gegen die Frostgeister. Und der Wode ritt mit seinen Scharen von 13 Reitern durch die Winternächte auf der Suche nach seiner Perchta und vertrieb die bösen Geister. Wer ihm half wurde von ihm oder Ruprecht, einem seiner Reiter belohnt. Hertha stieg auf die Erde hinab und brachte Geschenke. Die Italienische Befana bringt den Kindern Geschenken zu dieser Zeit. Auch vom Eichenkönig, der zu Mittwinter regiert hat der Nikolaus vieles übernommen. Dieser trägt ein grünes Gewand und einen Kranz aus Stechpalmen mit ihren roten leuchtenden Beeren. (ja, aus dieser Form der alten Gottheiten wurde dann der grüne Jäger, der im christlichen Glauben den Teufel darstellt).
Später wurde aus all diesern Gottheiten Sankt Nikolaus - der angeblich existiert haben soll, so wie alle Heilige die den früheren Göttern ähneln.


Geschenke

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An Mittwinter selbst wurden keine Geschenke verteilt. An vielen späteren Festen ist dies jedoch üblich. In der Matrux Nox wurden in Rom die Mütter beschenkt. Später, im römischen Reich wurde an den Saturnalien die Armen großzügig von den Reichen beschenkt. Die Armen hingegen schenkten Lorbeerblätter oder Disteln. Die jungen Leute beschenkten sich ebenfalls gegenseitig. Dass die Kirche einen so alten Brauch nicht missbilligte ist logisch, allerdings konnte sie nichts dagegen ausrichten. In sehr katholischen Ländern ist es so, dass die Geschenke einen Tag später kommen, weil Weihnachten selbst ein heiliger Tag ist.



Weihnachts-Stern


Alte Völker erschufen Mythen um die Sterne herum. Einige betrachteten sie als Götter. Sie stellen für viele Künstler eine Quelle der Inspiration dar. Die Ägypter glaubten, dass bestimmte Götter die Sterne lenken. In China wurden die Sternbilder angebetet. Babylonier schrieben drei Sterne wenn sie Gottheit schreiben wollten. Die Schwarzfußindianer glauben, dass jeder Stern früher einmal ein Mensch war.
Wie verstehen wir jetzt aber den Weihnachtsstern, der die drei Weisen zur Krippe führen sollte?
Studien belegen, dass Jesus nicht im Jahre 1 geboren wurde, sonder im Frühling 6 B.C. (before common time - before Christ).
Zu dieser Zeit waren die Planeten Mars, Jupiter und Saturn einander sehr nahe und formten ein Triangel im Zeichen der Fische.
Die Weisen waren Astrologen und studierten die Bewegungen der Sterne. Sie wussten wohl auch, dass ein paar Jahre vor Moses Geburt. Das Sternzeichen der Fische besass für die Juden eine sehr wichtige bedeutung.
(Zur Zeit der Christenverfolgung malten sie einen Fisch als Erkennungszeichen - ob sie das wohl getan hätten, wenn sie den Ursprung dieses Zeichen gekannt hätten? Der Fisch ist nämlich das Symbol der Göttin Yoni, eine Göttin der sexuellen Lust).
Es ist also wahrscheinlicher, dass die Weisen den Planeten folgten, die ein wichtiges Ereigniss ankündigen sollten.
In vielen Traditionen wird das Fest erst begonnen, wenn der erste Stern am Himmel leuchtet. Manch andere setzen die Weisen jedoch mit der dreifaltigen Göttin gleich.



Küssen unterm Mistelzweig


Viele Geschichten ranken sich um den Mistelzweig. Die Winterkönigin trägt im gegensatz zum König einen Kranz aus Misteln. Dem Brauch des Küssens geht aber eine wunderschöne Geschichte voraus:
Der Mistelzweig war der Göttin Frigga heilig, Göttin der Liebe und Mutter des Sonnengottes Balder.
Balder erschrak seine Mutter indem er ihr einen Traum über den Tod schilderte. Würde der Sonnengott sterben, würde alles Leben auf der Erde sterben.
Frigga lief sofort zur Luft, Wasser, Feuer, Erde und zu jedem Tier und jeder Pflanze und holte sich von allen das Versprechen, ihrem Sohn nicht weh zu tun. Aber sie hatte eine Planze vergessen - die Mistel.
Loki, der trotz seines Namens gerne das Dunkle darstellt und uns Herausforderungen bringt, war auf Balder eifersüchtig und sah seine grosse Chance ihn zu zerstören. Er machte einen Pfeil aus einem Mistelzweig und gab Hoder, dem blinden Wintergott, der Balder niederschoss.
Drei Tage lang versuchten alle Götter ihn wieder zum Leben zu erwecken. Mit der Kraft der Liebe schaffte es Frigga schliesslich.
Frigga weinte vor Freude und ihre Tränen wurden zu weissen Beeren auf dem Mistelzweig. In ihrem Glück küsst sie jeden, der unter dem Mistelzweig steht. Und sie sprach: "Nie wieder soll der Mistelzweig Leid zufügen. Jeder der unter ihm steht soll einen Liebesbeweis erhalten - eine Kuss.
Bei den Druiden durfte der heilige Mistelzweig niemals die Erde berühren.
Eine Frau die unter dem Mistelzweig steht darf den Kuss nicht abwehren.
Wer unter dem Mistelzweig nicht geküsst wird, darf nicht erwarten innerhalb des nächsten Jahres zu heiraten.



WeitereFeste in der Winterzeit

Rauhenächte: Die Zeit zwischen Mittwinter und der 12. Nacht
Um diese Nächte rankt sich viel Aberglaube. Die Winterstürme sind am stärksten zu spüren, und dann soll der Wode die Geister jagen, die sich auf der Erde und in der Luft befinden.

4. Dezember: Barbaratag


hier werden Sträuche geschnitten - ursprünglich vom Haselnuss, dem Baum der Weisheit. An diesem Tag wurde im römischen Reich auch ein Fest der Athena zu ehren gefeiert, der Göttin der Weisheit.

13. Dezember: Lucia


die Lichtbringende Frühlingsfee kämpft und siegt über den Winterriesen. Durch eine weißgekleidete Frau oder ein Kind, das eine Sonne oder einen Kerzenkranz trägt dargestellt. In den skandinavischen Ländern eine symbolhafte Gestalt.

12. Nacht (6. Januar)


Entgegen unserer jetzigen Nottaufe, wurden Kinder früher erst getauft, nachdem sie zwölf Tage überlegt haben. Die ersten Sonnenstrahlen, die kräftiger werden, bemerken wir kaum noch, aber noch zwölf Tagen, können wir den Unterschied bemerken. In dieser Zeit wurde das Grünzeug aus dem Haus wieder hinausgeworfen. (der praktische Grund ist, dass die Trockenen Sträucher eine Feuergefahr darstellen).
Ein Brauch ist auch ein Kuchen in den eine Nuss mitgebacken wurde. Wer die Nuss in seinem Stück findet, hat drei nichtmaterielle wünsche frei und darf die Krone tragen.



Zaubersprüche







Weihspruch für Schutzamulette



Schwarzmagie und Bosheitskraft
sei gebannt für alle Zeit
Beschützen sollst du
Tag und Nacht
Dieser Zauber sei
vollbracht!
von Angelina




Zur Stärkung des Selbstbewusstseins



Mächte des Wassers und Mächte der Luft -
stärkt meinen Glanz, betört meinen Duft.
Mächte des Feuers und Mächte der Erde -
auf das mein Wunsch Wirklichkeit werde!
Fee



Zur Findung der Wahrheit


Wenn du willst, das jemand für einen Tag nur die Wahrheit zu dir spricht
dann sage das hier:
Ihr Mächte der Wahrheit hört dieses Rufen hier,
und teilt für eine Weile eure Kräfte mit mir.
Ich bitte dich du helles Licht,
hilf, das ..... heut nur die Wahrheit spricht!

von Andariana



Unterstützungszauber bei Magersucht/Übergewicht



Feuer, Erde, Wasser und Luft -
tretet zusammen der Zeitpunkt ist gut.
Lass unsere Körper sich vereinen -
und trenne sie wieder zu gleichen Teilen.
(Die gebenden und nehmenden Betroffenen sollten unbedingt bei dem Zauber
anwesend sein. Das Eröffungs- und Abschlußritual ist Sache der jeweiligen
Hexe)

von Ravenhawk


















Hexen / Hexenfeiertage

Die Feiertage der Hexen leiten sich vom Jahresablauf ab. Da gibt es einerseits die Sonnenwenden im Sommer und im Winter. Außerdem kommen noch die beiden Tag- und- Nachtgleichen im Frühling und im Herbst hinzu. Dazwischen, jeweils im Abstand von sechs Wochen, gibt es noch vier weitere Hexenfeiertage, welche den Jahresablauf ausbauen. Diese acht Feiertage beziehen sich auf das Jahresrad. Die Göttin offenbart sich dreifach in diesem Rad: als Jungfrau hütet sie die Geburt, als Geliebte verführt sie, als Greisin fordert sie Opfer und Tod. Der Gott ist Sohn, Vater und Opfer zugleich, beide werden auf Ewig geboren. Dies erschafft den natürlichen Kreislauf der Gestirne und der Jahreszeiten. Wir müssen bereit sein Opfer zu bringen, um uns mit dem Rad weiterzubewegen.



BELTANE, Walpurgisnacht: 30.April / 1.Mai


Die Nacht vom 30.April auf den 1.Mai eines jeden Jahres, vom letzten Ostermond zum ersten Tag des Wonnemonats Mai, war für unsere Vorfahren von sehr großer Bedeutung. Es war die Zeit in der die Macht der Frühlingswinde über die Berge rauschte und die Wipfel der Bäume streifte. Die Gewalt des Winters ist gebrochen, der Frühling steht jetzt in voller Blüte. Man feiert nun das heidnische Frühlingsfest. In der Nacht auf den 1.Mai versammelten sich alle um ein Opferfest zu feiern. Man zündet ein Freudenfeuer an und begrüßt den Frühling mit Liedern, Tänzen und festlichen Reden. Alles geschieht für die Götter. Dies ist eins der wichtigsten der Hexenfeste. Es tritt die Zeit des Sonnengottes an, welcher dann zum vollen Mann wird und die Mutter Erde befruchtet. Damit verwandelt er sie von einer Jungfrau zur Mutter Erde. Das Leben und die Erde strotzen nun vor Fruchtbarkeit. Alles Leben auf der Erde erwacht in einem neuen, frischen Antlitz. In jener Zeit als Hexen noch gefürchtet und gejagt wurden, galt die Walpurgisnacht als "Hexennacht", in welcher die Hexen mittels schwarzer Messen Dämonen und den Teufel herbeirufen. Doch im neuen Hexenzeitalter wurde dieses Hexenfest auch zum Frühlingsfest. Dieses Fest gilt auch als hoffnungsvolles Zeichen zur Wiederherstellung der Ehre jener unschuldiger Opfer des christlichen Wahnsinns, welcher im Mittelalter Tausenden von Frauen und Männern während der Hexenverfolgung das Leben kostete.



LITHA, Sommersonnenwende: 21. Juni


Dies ist einerseits ein Höhepunkt und zugleich ein Abschied. An diesem Tag wird die Erde am längsten mit den fruchtbaren Strahlen der Sonne versorgt. Nach diesem Datum werden die Tage immer kürzer. Die Sommersonnenwende wird mit allem gefeiert was der Sommer zu bieten hat. Immerhin folgen nach der Sommersonnenwende noch die heißesten Tage des Jahres, der Hochsommer beginnt.



LUGNASAD / LAMMAS: 1. August


Dieser Tag zeigt das Ende des Hochsommers an. Mit der Ernte kann langsam begonnen werden. Es wird vom Tod des Korngottes berichtet, der an diesem Tag stattfindet. Nun lebt nur noch der dunkle Gott, welcher bis Samhain regiert.



MARBON, Herbst Tag- und Nachtgleiche: 21. September


Der Herbst wird jetzt langsam sichtbar, die Nächte sind jetzt genauso lang wie die Tage. Es ist die Zeit, in welcher der endgültige Abschied vom Sommer stattfindet. Dieses Ende des

Sommers beschenkt uns mit all seinen Früchten.


SAMHAIN, Halloween : 31.Oktober / 1.November


Dies ist das keltische Totenfest, welches seine Entsprechung im christlichen Allerheiligen findet. Nach altem Brauch werden Feuer angezündet, furchteinflößende Kostüme angelegt und das Feuer angerufen. Es ist die Zeit der dunklen und magischen Riten. An diesem Tag stirbt der Sonnengott und die Göttin übernimmt die alleinige Herrschaft der Erde.



YULE, Wintersonnenwende: 21.Dezember


Dies ist der dunkelste Tag der Winterzeit. Jener Tag, in dessen Nacht der Sonnengott als kleines Kind wiedergeboren wird. Wir können uns freuen, denn ab jetzt werden die Tage wieder länger. Um dies zu symbolisieren zündet man Feuer und Kerzen an. Nach diesem Tag erlebt man etwa 12 Rauhnächte, die sehr verschieden sind.

INBOLC, Lichtmess: 1.Februar


An diesem Tag feiern die Hexen das Wiedererwachen des Lebens und das zunehmen des Lichtes. Dieses Fest der drei Brigitten, die dreifache Göttin der Heilkunde, der Heilkräuter und der Schmiede bringt Freude. Es ist, als ob das kleine Sonnengottkind laufen lernt. Um dies zu unterstützen werden weiße Kerzen angezündet.



OSTARA, Frühlings Tag- und Nachtgleiche: 21. März


Dies ist ein wunderbarer Punkt im Jahreslauf. Die Tage sind jetzt genau so lang wie die Nächte. Der weite Weg vom tiefen Winter zum blühendem Frühling ist geschafft. Der Ostereierbrauch der Christen ist ein Teil dieser alten Frühlingstradition und soll Fruchtbarkeit bewirken. Der Sonnengott wächst unterdessen heran, seine Kraft spüren wir besonders an warmen Tagen.



Schlusswort:


Dies ist nur ein kleiner Überblick über die Feiertage der Hexen. Das Verhalten in der Art der Feier wird auch stark durch die Ausrichtung des jeweiligen Hexenkultes geprägt. Diverse Feiern werden auch in Vollmondnächten und an anderen für Hexen wichtigen Tagen vollzogen.



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